Wohin soll das noch führen?
Microsoft steht immer öfter in den Schlagzeilen und jedes Mal wegen dem leidigen Thema, dass der EU-Kommision mal wieder irgendwas nicht passt.
Computerwoche.de – 27.07.2009
Die EU-Kommission dringt in einem laufenden Wettbewerbsverfahren darauf, dass es bei Windows mehr Auswahl bei Browsern geben soll. Die derzeitige Koppelung des Internet Explorers mit Microsofts Betriebssystem könne den freien Wettbewerb behindern.
Wo behindert denn bitte der integrierte Internet Explorer den freien Wettbewerb? Im Sinne der Benutzer ist es doch besser einen Browser zu integrieren, der über Windows-Update auf den neuesten Stand gebracht wird, als einen alternativen Browser der in alter Version jahrelang auf dem Rechner bleibt, weil es noch Leute geben soll die sich nicht so gut mit dem PC auskennen.
Wer entsprechend mit PC’s umgehen kann, der wird sich sicherlich einen alternativen Browser wie den Firefox oder Opera holen und dem ist es egal, ob der bereits mit Windows installiert wird oder eben nicht. Selbst der Vorschlag über ein Windows Update wird man gefragt, welchen Browser man gerne installieren möchte, ist in meinen Augen unnötig und überflüssig.
Meinetwegen kann der Internet Explorer weiterhin integriert bleiben und ich installiere nachträglich den Firefox und die Welt ist in Ordnung. Hab mir zu dem Thema einen interessanten Vergleich ausgedacht:
Ein Autohersteller verbaut seine eigenen Scheiben und wird nun abgemahnt den Käufer entscheiden zu lassen, welchen Hersteller er gerne haben würde. Am besten noch werden die eigenen Scheiben + ein Satz vom Hersteller b mitgeliefert und man kann selbst dann einbauen. Ich bin der Meinung ein Hersteller, auch von Software, kann sein Produkt soweit und so gut ausstatten wie er möchte. Schließlich bezahlt man dafür und wenn ich schon zahle, dann möchte ich am besten ein Komplett-Paket.
In diesem Sinne ein Hoch auf die EU…

