Read • Compare • Decide! Der Blog von Christian Ackermann

30Dez/110

Halterung Marke “Eigenbau”

Im Internet findet man so gut wie alles, zumindest wird das dem potentiellen Kunden bzw. Interessenten stets so vermittelt. Leider wurde ich bei der Suche nach einer geeigneten Beamer-Halterung für den Unterrichtsraum im THW nicht fündig, obwohl das Internet mit diesen Produkten nahezu überschwemmt wird.

Beamer Halterung

Beamer Halterung Marke "Eigenbau"

Das knifflige an der gewünschten Halterung ist ein Behältnis für mehrere Kabel von einer Länge von etwa 3,5m. Unsere "Strippenzieher" meinten es mit der Kabelreserve zu Gut und haben die angesprochene Länge leider überstehen lassen. Wer nun denkt man könnte es zurück in den Schacht schieben, der irrt.Wenn etwas gemacht wird, dann schon richtig.

Ein Behältsnis von etwa 300mm Durchmesser wäre zwar optisch wünschenswert gewesen, jedoch deutlich teuerer bei der Fertigung als ein einfacher Quader. 300x300x2,5mm wurde die Unterkonstruktion, welche später als Kabelbehälter genutzt werden soll. Damit die Halterung einfach und schnell verschweißt werden konnte, wählten wir anstatt Edelstahl ein einfaches Blech.

In die Unterkonstruktion befestigten wir die Höhenverstellung der "alten" Halterung und integrierten zusätzlich die Möglichkeit, Kabel in dieser Röhre zu verlegen und unten am Beamer austreten zu lassen. Nach dem Abschluss der Schleifarbeiten erstrahlte die Halterung in einer "gebürsteten" Art wie man es von z.B. Aluminium kennt. Leider würde auch hier sehr schnell der Zahn der Zeit nagen und die edle Optik vollkommen zerstören.

Wir wären nicht das THW, wenn wir nicht für alles einen oder mehrere Spezialisten hätten. Glücklicherweise ist unser "Lackierer" ein begnateter Meister, wenn es um den Umgang mit Lacken und Schleifpapier geht. Aufgrund der Renovierung der gesamten Unterkunft stehen derzeit noch zahlreiche Heizkörper zur Lackierung an. Im selben Aufwasch wird die Halterung in naher Zukunft ebenfalls im edlen Weiß erstrahlen und an der Drecke montiert werden.

Wenn man die einzelnen Materialkosten addiert, so ergeben sich ca. 75€. Angesichts der mehr als stabilen Konstruktion, wie auch die für uns perfekte Größe ist der Preis mehr als in Ordnung. Weitere Informationen zum neuen Unterrichtsraum findest du demnächst auf THW-WEN.de!

25Mai/110

Inkompatibiltät schlägt auf Geschwindigkeit

Am gestrigen Abend erhielt ich eine Supportanfrage bezüglich einer sehr langsamen und oftmals nicht verfügbaren WLAN-Verbindung zwischen einem WLAN-Stick und einem stationären D-Link Router.

Der erste Gedanke galt dem DHCP-Server, welcher durch den Router bereit gestellt wird. Oftmals werden statische IP-Adressen verwendet und deshalb kommt keine Verbindung zustande. Nach einer ausführlichen Prüfung der installieren Hardware stellte ich jedoch fest, das der WLAN-Adapter noch nicht korrekt installiert wurde.

Da es sich bei dem WLAN-Adapter um ein Lutec Gerät handelt, wurde die Seite des Herstellers angesteuert. Wer nun glaubt, die Treiber befinden sich auf der Support-Seite, der irrt. Die Firma meinte es besonders schlau und platzierte die Handbücher und Treiber auf der Produktseite zum jeweiligen Artikel. Da schlägt bei mir schon wieder alles Alarm, denn oftmals überarbeiten Firmen ihre Produkte und entfernen ausgelaufene Serien und somit auch die benötigten Dateien und Handbücher. Eine Treiberinstallation mit den vorgefunden Dateien gestaltete sich unter Windows 7 gewohnt einfach.

Bei der Kontrolle der Verbindungseinstellungen stellte ich, wie vermutet, Einstellungen bezüglich der Verwendung von statischen IP-Adressen fest. Nach der Umstellung auf eine dynamische Vergabe funktionierte die Verbindung fehlerfrei auf anhieb. Leider zeigte eine Geschwindigkeitsmessung einen Datendurchsatz von gerade einmal 6 Mbit/s, obwohl der Router an einer 32 Mbit/s Leitung angebunden ist und sich nur ca. 5 Meter hinter einer dünnen Trockenbauwand befindet.

Die erste Vermutung liegt hier an einer Störung im Empfangsbereich. Fast richtig, denn der D-Link Router unterstützte sogenannte “Kurze Guard Intervalle” welche zur Stabilisierung der Verbindung gegenüber Störquellen eingesetzt werden. Deaktiviert man diese Funktion, schon werden die Daten mit bis zu 18 Mbit/s übertragen. Als Perfektionist gib ich mich damit aber nicht zufrieden, nach der Kontrolle der Einstellungen im Router konnte ich den Fehler nicht weiter eingrenzen. Ein Blick auf die Verbindungsqualität zeigte eine eher unterdurchschnittliche Qualität. Die Vermutung einer Inkompatibilität der beiden Hersteller liegt nahe und wird durch einen neuen WLAN-Adapter von D-Link geprüft.

Prinzipiell werte ich diese Support-Sitzung als Erfolg, da eine stabile und vernünftige Verbindung zum Internet nun möglich ist. Etwas nervig ist die Darstellungsgeschwindigkeit des Teamviewers. Ich hoffe das aber trotz des riesigen Erfolges dieser Software noch weiter an der Preformance gearbeitet wird.

27Mrz/111

Suesse Zeit auf Schloss Guteneck

Für eine Veranstaltung der besonderen Art bin ich immer zu haben und deshalb stand am vergangenen Samstag ein Besuch des Ritteressen auf Schloss Guteneck an.

Die Erwartungen sind natürlich sehr hoch, man hofft auf jede Menge Spaß mit mitteralterlicher Atmosphäre. Das "Schloss" Guteneck ist leicht zu finden, doch ein Schloss stelle ich mir wirklich anders vor. Darüber hinaus hätte man wohl die Häuschen vom bekannten Weihnachtsmarkt oder anderen Veranstaltungen aufräumen können. Insgesamt macht die Lokalität nicht viel her. Der Saal stellte sich als einfache Scheune mit akzeptabeler Dekoration heraus. Man hätte aber den Verschlag und den Ausschank bewusst älter gestalten können. Darüber hinaus war eine grüne Plane zum Abdichten der eigentlich offenen Scheune fehl am Platz.

Kommen wir nun zu dem Event selbst. Wie bekannt sein sollte geht es hier um ein Essen und künstlerische Unterhaltung. Serviert wurden sechs Gänge:

- Schmalz und Quark mit einem Leib Brot
- Fisch und Wurstplatte
- Leberknödelsuppe
- Hähnchen, Pökelfleisch und Schweinebraten
- Apfelstrudel mit Vanillesoße
- Trauben mit Käse
- Getränke von Spezi über Bier und Meet

Für den staatlich Preis von 40.- € erwartet man einen reichlich bedeckten Tisch. Verhungert ist keiner, jedoch hätte man sich mehr erhofft wie es sich eben für das Mittelalter gehört. Insgesamt waren die Mahlzeiten lecker.

Für das Rahmenprogramm sorgte ein Alleinunterhalter in mittelalterlicher Kluft und seiner Gitarre. Ein "ohhhh" ging durch den Raum als der Moderator die Regeln verkündete. Ich besuche doch ein Ritteressen, um einmal keine Rücksicht auf den Anstand nehmen zu müssen. Wir bekammen einen Stoffumhang, aber im Nachhinein wäre dieser nicht nötig gewesen da man wie gesagt nicht alles machen durfte. Leider wurde die Lieferung der Getränke immer langsamer, Gründe hierfür kann ich mir denken...

Leider stellte sich heraus, dass die musikalische Umrandung mit aktuellen teils Ballermann-Hits erfolgte. Meiner Meinung nach nicht wirklich passend. Problematisch war auch die Tatsache, das der Altersdurchschnitt weit über 50 Jahren lag. Insgesamt war die Stimmung unter den 160 Gästen dennoch gut. Wir hätten uns aber mehr Spiele und die Konzentration aufs Mittelalter gewünscht.

Besonders interessant war der Umstand mit 12 völlig Unbekannten diese Veranstaltung zu besuchen. Insgesamt war unsere Gruppe 15 Personen stark und das Eis war durch die Rahmenbedingungen schnell gebrochen.

Wer die Chance hat, sollte das Ritteressen besuchen und sich selbst ein Bild davon machen. Der Wirt macht aber sicherlich ein sehr gutes Geschäft.

1Jan/110

Silvester 2010

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29Nov/100

Der erste Schnee

Wer hätte Gedacht, dass der Winter in diesem Jahr auf einmal so stark um die Ecke kommt. Für mich hat sich dieser Umstand aber schon frühzeitig zu erkennen gegeben. Der Deutsche Wetterdienst gab schon einige Tage zuvor über seiner Webseite entsprechende Meldungen bekannt. Somit kann ich nicht verstehen warum im Radio von "kalt erwischt" geredet wird. Von modernen und weltoffenen Menschen kann man schon erwarten, dass sie Nachrichten und in der Winterzeit den Wetterbericht verfolgen.

Wer jetzt noch mit Sommerreifen unterwegs ist, handelt in meinen Augen fahrlässig und verantwortungslos. Wie gut das nun die neue Regelung am Mittwoch in Kraft tritt. Leider habe ich das Gefühl, dass sich unsere Verbündeten nicht an die neuen Vorschriften halten werden und noch straffrei davon kommen. Wie man heute sehr gut sehen konnte, fuhren viele der ausländischen Fahrzeuge in der benachbarten Stadt mit Sommerreifen durch die Gegend. Ist hier die Deutsche Polizei machtlos oder will sie nichts tun? Man könnte sicherlich viele der 500, allein in Bayern verursachten Unfälle, vermeiden. Hoffe das ab Mittwoch hart durchgegriffen wird.

Aber nun zu den schönen Seiten des Winters... Ich war mal so frei und habe den ersten Schnee mit meiner Kamera festgehalten und gleich mal hier online gestellt. Weitere Bilder werden sicherlich die nächsten Tage folgen, jetzt wo entsprechendes Kamera-Equipment vorhanden ist :-).

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