Inkompatibiltät schlägt auf Geschwindigkeit
Am gestrigen Abend erhielt ich eine Supportanfrage bezüglich einer sehr langsamen und oftmals nicht verfügbaren WLAN-Verbindung zwischen einem WLAN-Stick und einem stationären D-Link Router.
Der erste Gedanke galt dem DHCP-Server, welcher durch den Router bereit gestellt wird. Oftmals werden statische IP-Adressen verwendet und deshalb kommt keine Verbindung zustande. Nach einer ausführlichen Prüfung der installieren Hardware stellte ich jedoch fest, das der WLAN-Adapter noch nicht korrekt installiert wurde.
Da es sich bei dem WLAN-Adapter um ein Lutec Gerät handelt, wurde die Seite des Herstellers angesteuert. Wer nun glaubt, die Treiber befinden sich auf der Support-Seite, der irrt. Die Firma meinte es besonders schlau und platzierte die Handbücher und Treiber auf der Produktseite zum jeweiligen Artikel. Da schlägt bei mir schon wieder alles Alarm, denn oftmals überarbeiten Firmen ihre Produkte und entfernen ausgelaufene Serien und somit auch die benötigten Dateien und Handbücher. Eine Treiberinstallation mit den vorgefunden Dateien gestaltete sich unter Windows 7 gewohnt einfach.
Bei der Kontrolle der Verbindungseinstellungen stellte ich, wie vermutet, Einstellungen bezüglich der Verwendung von statischen IP-Adressen fest. Nach der Umstellung auf eine dynamische Vergabe funktionierte die Verbindung fehlerfrei auf anhieb. Leider zeigte eine Geschwindigkeitsmessung einen Datendurchsatz von gerade einmal 6 Mbit/s, obwohl der Router an einer 32 Mbit/s Leitung angebunden ist und sich nur ca. 5 Meter hinter einer dünnen Trockenbauwand befindet.
Die erste Vermutung liegt hier an einer Störung im Empfangsbereich. Fast richtig, denn der D-Link Router unterstützte sogenannte “Kurze Guard Intervalle” welche zur Stabilisierung der Verbindung gegenüber Störquellen eingesetzt werden. Deaktiviert man diese Funktion, schon werden die Daten mit bis zu 18 Mbit/s übertragen. Als Perfektionist gib ich mich damit aber nicht zufrieden, nach der Kontrolle der Einstellungen im Router konnte ich den Fehler nicht weiter eingrenzen. Ein Blick auf die Verbindungsqualität zeigte eine eher unterdurchschnittliche Qualität. Die Vermutung einer Inkompatibilität der beiden Hersteller liegt nahe und wird durch einen neuen WLAN-Adapter von D-Link geprüft.
Prinzipiell werte ich diese Support-Sitzung als Erfolg, da eine stabile und vernünftige Verbindung zum Internet nun möglich ist. Etwas nervig ist die Darstellungsgeschwindigkeit des Teamviewers. Ich hoffe das aber trotz des riesigen Erfolges dieser Software noch weiter an der Preformance gearbeitet wird.
Windows Phone 7 auf dem richtigen Weg
Microsoft pflegte jahrelang seinen Zögling Windows Mobile nur stiefmütterlich und das spiegelten die letzten Verkaufszahlen deutlich wieder. Es war an der Zeit für etwas neues, etwas Revolutionäres...
Oberfläche
Auf den ersten Blick wirkt die neue Oberfläche seltsam und schwer zu bedienen, aber dies ändert sich bereits nach wenigen Minuten. Die Bedienung geht leicht von der Hand und alles wirkt sinnvoll und passend. Die meisten Applikationen sind auf das neue Interface speziell angepasst und somit kommt selbst ein Neuling schnell zurecht.
Das Gerät
Das HTC Mozart 7 oder HTC 7 Mozart macht einen wertigen Eindruck und glänzt durch seine Verarbeitung. Die Bedienung des Touchscreens erfolgt sauber und flüssig, wie man es eben bei HTC gewohnt ist. Unabhängig vom Betriebssystem glänzt das HTC durch seine inneren Werte. Selbst aufwändige multimediale Inhalte sollten durch die potente Hardware nicht ins Stocken geraten.
Synchronisierung
Wer ein aktuelles Smartphone besitzt oder in absehbarer Zeit kaufen will, der legt Wert auf eine vernünftige Synchronisation zwischen Mobiltelefon und PC. Leider muss ich hier an dieser Stelle einen deutlichen Punktabzug festlegen, denn Windows Phone 7 bietet nur über Umwege die Synchronisation mit Outlook, was für den professionellen Betrieb und für Laien unschön und vor allem unpraktisch ist.
Fazit
Nach aktuellem Stand würde ich mir selbst kein Mobiltelefon mit Windows Phone 7 kaufen, denn die Nachteile gegenüber Android überwiegen "noch" zu stark. Da meine Anforderungen doch recht speziell sind sei hier angemerkt, dass es für den 0815 Anwender wohl keinen großen Unterschied machen wird, für welches Betriebssystem er sich am Ende entscheidet. Besonders gespannt bin ich auf die Kooperation von Nokia und Microsoft...
Links
Android Gingerbred Nand HTC HD2
Guten Abend/Morgen,
lange war es ruhig um mein defektes HTC HD2, denn bis es wieder im kompletten Zustand geliefert wurde verging eine halbe Ewigkeit.
Hatte mir eigentlich vorgenommen auf Windows Phone 7 umzusteigen, aber die Probleme mit dem Marketplace trübten die Vorfreude. Nach einigen Stunden an Threads wälzen entschied ich mich dann für die aktuelle Nand Version von Android auf Basis des neuen Gingerbread.
War zuerst skeptisch, aber bereits beim Startup konnte man die enorme Performance im Vergleich zur SD Variante spüren und sehen. Mit diesem Betriebssystem und der Möglichkeit zwischen vielen anderen zu wählen wird das HTC HD2 zum iPhone-Killer.
Angst braucht man beim Flashen nicht haben, die Software läuft stabil und selbst bei Problemen lässt sie sich restlos entfernen.
Samsung C5212 Dualsim

Durch einen Zufall bin ich auf den Internetseiten der IT Fachzeitschrift Chip zum ersten Mal mit dem Wort "Anti-Smartphone" in Berührung gekommen. Der Redakteur stellt in seinem Bericht diverse Handys vor, welche für den Kunden oder aus Kostengründen auf das Minimum im Funktionsumfang reduziert wurden.
Wer meine Timeline auf Twitter.com verfolgt wird sicherlich über den einen oder anderen Tweet bezüglich meines HTC HD2 gestolpert sein. War schon immer ein Fan von Handys mit einem Funktionsumfang der nahezu einem Netbook gleicht, aber als richtiger Ersatz konnte bis jetzt noch keines bestehen. Leider wurde das HD2 bei einem Einsatz im Dezember beschädigt und ist deshalb nicht mehr bedienbar. Bei diesen Vorfall enstand mir ein Schaden von ca. 400€, welcher mich zum Umdenken angeregt hat.
Überhandy versus Plastik mit Beleuchtung
Wer schon einmal mehrere hundert Euro zum Fenster rausgeschmissen hat, weis wovon ich Rede. Eine kleine Unachtsamkeit und das hart verdiente Geld liegt beschädigt, meist nicht mehr benutzbar, auf dem Boden und man bleibt auf den Schäden sitzen. Allein dieser Grund hat mich dazu bewegt das Samsung GT-5212i zu bestellen und erstmal zu testen. Wie das Titelbild bereits vermuten lässt, handelt es sich hier um ein Mobiltelefon, welches optisch aus einer anderen Zeit stammt. Leider ist auch der Lieferumfang und die technische Ausstattung an den damaligen Standard angelehnt. Dieses Handy hat aber drei unschlagbare Vorteile, zumindest für mich.
- Dualsim, parallel auf 2 Nummern erreichbar (Kostenersparnis)
- Akkulaufzeit
- Anschaffungspreis
Bi und stolz darauf
Das Samsung Handy funkt mit jeweils zwei getrennten Simkarten auf verschiedenen Frequenzen und der Besitzer ist somit immer auf zwei Rufnummern erreichbar. Hierbei wird jede Simkarte getrennt behandelt und dies schafft Ordnung im Posteingang und in den Anruflisten. Da mein aktueller T-Mobile Tarif für Fremdnetze ungeeignet ist, belegt nun eine o2 Simkarte mit einen o2O Tarif den zweiten Steckplatz. Es ist mir nun möglich für mindestens die Hälfte in Fremdnetze zu SMS'en und telefonieren. Ein weiterer Vorteil, die Leute aus meinem Bekanntenkreis mit einen anderen Anbieter können mich nun über O2 kostengünstig und oftmals sogar kostenlos erreichen.
Smartphones ohne Durchhaltevermögen
Wer selbst im Besitz eines aktuellen Smartphones ist, der kann davon ein Lied singen. Kaum geladen schon will das gute Stück wieder an das Netz um sich erneut aufzuladen. Bei dem C5212 vergehen Tage bevor überhaupt in der Akkuanzeige eine Veränderung feststellbar ist. Aktuell habe ich das Handy den 3. Tag im Einsatz und der Akku ist noch so gut wie vollständig geladen. Laut Hersteller soll hier eine Laufzeit von bis zu 13 Tagen möglich sein und das trotz zwei Simkarten(Netze), ich bin gespannt und werde euch auf dem Laufenden halten.
Apps und multimediale Dienste
Da ich mich selbst stets auf dem Laufenden halte, besuche ich des öfteren T-Punkte, O2 Partnershops und freie Verkaufsstellen und lasse mich unabhängig von Vorgaben beraten. Bei jedem Gespräch wird die Vielzahl von Apps bei den verschiedenen Betriebssystemen angesprochen. Ganz klar, wer sowas braucht und nutzt der ist mit einem Smartphone der aktuellen Generation bestens bedient. Seien wir aber mal ehrlich, solange es sich um ein neues "Spielzeug" handelt wird das Angebot genutzt und danach fällt es immer mehr in den Hintergrund. Bereits gegen Ende der Lebenszeit meines HTC HD2 habe ich nur noch wenig bis kaum sogenannte "Apps" auf meinem Telefon benutzt. Ein PC ist in den meisten Fällen praktischer, schneller und einfacher zu bedienen.
Solltest du mit dem Gedanken spielen dir ein Gerät mit einer solchen Funktionalität zu kaufen, dann muss ich dir leider sagen das du dir dieses Geld lieber sparen und anderweitig investieren solltest. Ein Handy ist doch dafür da um zu telefonieren und vielleicht noch SMS zu schreiben. Alles andere ist Schnickschnack, welcher der Benutzer teuer bezahlt. Höre dich im Freundeskreis um, es werden immer mehr Stimmen laut welche ähnliches wie ich berichten. Bist du anderer Meinung, dann scheue dich nicht und teile Sie mir über einen Kommentar mit.
Produktfotos
Links
Multifunktionsgerät Canon MX870
Heute ist nach knapp 2 Monaten der nagelneue Drucker Canon MX870 von Technikdirekt.de bei mir eingetroffen. Dieses Multifunktionsgerät ersetzt meinen bereits in die Jahre gekommenen Canon IP2000 und Canon Lide 35 und bietet darüber hinaus noch viele weitere nützliche Funktionen ausserhalb der Kernanwendung.
Als besonderen Kaufgrund sah ich den automatischen Dokumenteneinzug und dem daraus resultierenden Scan-/Duplexdruck. Hier spielt das Gerät seine Stärken voll und ganz aus.
Praktisch ohne weitere Eingriffe werden bis zu 35 Seiten beidseitig eingelesen und beidseitig bedruckt. Neu ist hier, dass der Druck sowohl beim Scan wie auch beim Druck das Papier selbstständig wendet. Für mich stellt diese Funktion einen erheblichen Mehrwert dar.
Scan 2 PC
Viele wollen aus ihren Homeoffice die lästigen Ordner verbannen und archivieren ihre Dokumente mit der Hilfe von Scannern. Leider war dieser Vorgang bis Dato mit einen sehr hohen Aufwand verbunden. Durch den automatischen Dokumenteneinzug wird dem Benutzer die komplette Arbeit abgenommen.
Man legt einen Papierstoß in den automatischen Dokumenteneinzug und wählt am Display den entsprechenden Rechner am USB Anschluss oder im Netzwerk aus. Nach dem abgeschlossenen Scanvorgang erscheint auf dem Rechner die Datei(en) im zuvor ausgewählten Format und dies in kürzester Zeit. Schneller Archivieren ist vermutlich nur mit teueren Profigeräten möglich.
Geschwindigkeit
In den meisten Tests wird die Geschwindigkeit dieses Geräts oft bemängelt, was ich aber in keinster Weise nachvollziehen kann. Der Drucker arbeitet stets sauber und mit einer angenehmen Geschwindigkeit um produktiv arbeiten zu können. Aufgrund der allgemeinen hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit von modernen Druckern werden vermutlich wenige Sekunden bereits stärker in die Wertung aufgenommen.
Qualität
Die maximale Auflösung beträgt 9600 x 2400 DPI und dies erkennt man besonders auf Farbfotos deutlich wieder. Ich würde fast behaupten es handelt sich um annähernd Laborqualität. Canon verspricht an dieser Stelle auf keinen Fall zu viel. Der Druck von Texten geschieht sehr schnell und in einer äußerst hohen Qualität. Die Notwendigkeit eines Laserdruckers rückt somit immer weiter in die Ferne.
Druckkosten
Da ich noch nicht viel Drucken konnte kann ich keine genauen Aussagen über die anstehenden Druckkosten machen. Diese werden sich aber wie bei Canon gewohnt im humanen Bereich bewegen. Sobald die originalen Patronen aufgebraucht sind greife ich erneut auf kostengünstige Patronen von Druckerzubehör.de zurück.
Wer Bedenken wegen der Qualität hat kann sich getrost zurücklehnen, denn meine Drucker und die im Freundeskreis verwenden diese Patronen seit vielen Jahren und es kam bis jetzt noch zu keinen Defekt oder Qualitätsverlust. Wer aber trotzdem bei den originalen Patronen bleiben möchte druckt weiterhin kostengünstig und mit entsprechend garantierter Qualität von Canon.
Schnittstellen
Der MX870 verfügt über eine LAN, WLAN Schnittstelle sowie die Möglichkeit USB und alle gängigen Speicherkarten anzuschließen und somit zu verwenden. Darüber hinaus spendierte Canon diesem Modell ein Super G3-Fax welches die Daten schnell und sauber überträgt. Die Qualität der Faxe liegt etwas über den gängigen Standards.
Features
- Drucken, Kopieren, Scannen, Faxen
- LAN- und WLAN-Schnittstelle
- Super G3-Fax
- Automatischer Dokumenteneinzug mit Duplexfuntion (DADF) für bis zu 35 Blatt
- 5 separate Tintentanks
- Speicherkartensteckplätze und 6,2-cm-TFT-Display
- Fortschrittliches Medien-Handling
- 9,4/6,1 ISO-Seiten pro Minute (ESAT – SW/Farbe)
- Randlose Fotoprints in nur ca. 39 Sek.
- ChromaLife100+
