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Microsoft-Steuer

Mein Gott, jetzt wirds immer heftiger, wenn man einen Rechner mit Windows kauft, dann weiß man dass es ein Komplettpaket ist. Wie kann man da bitte auf die Idee kommen, Geld zu verlangen, oder noch besser vor Gericht zu gehen. Der gute Kamp hätte das Produkt ja nicht kaufen müssen und im Netz gibt es genügend Alternativen ohne Betriebssystem. Darüber hinaus zeigt der Kauf nur eins, er war mit dem Preis zufrieden!

Der FreeBSD-Entwickler Poul-Henning Kamp hat in Dänemark Lenovo verklagt, weil sich das Unternehmen weigert, das auf einem Thinkpad vorinstallierte Windows Vista zurückzunehmen. Kamp hatte ein T400s gekauft und war bei der Inbetriebnahme aufgefordert worden, die EULA für Microsoft Windows zu akzeptieren. Der Text der EULA wies ausdrücklich darauf hin, dass sich der Anwender wegen einer Rückerstattung an den Hersteller wenden könne, wenn er Windows nicht benutzen wolle und die EULA daher nicht akzeptiert.

Wie wärs denn bitte mal mit dem Entfernen von Windows und dann kann man doch noch immer auf Linux oder was weiß ich umsteigen…

Lenovo weigerte sich auf Anfrage jedoch, den Preis für das Windows zu erstatten. Laut Lenovo habe der Kunde ein Bündel aus Hardware und Software gekauft; wenn er die Software nicht benutzen wolle, müsse er das Gerät komplett zurückgeben. Darauf wollte sich Kamp jedoch nicht einlassen – er habe nirgends bei Lenovo eine derartige Bedingung finden könne, erklärte er gegenüber heise open –, und verklagte Lenovo am gestrigen Donnerstag vor dem Gericht in Lyngby wegen Vertragsbruch. Bislang gibt es von Lenovo keine Reaktion auf die Klage.

Ich bin da Lenovo’s Meinung und wenn es sich um ein Bundle handelt, dann hat man das so zu akzeptieren, egal was in der EULA steht…

Das dänische Recht sieht für Klagen mit geringem Streitwert eine besondere Prozedur vor, in der versucht wird, eine Einigung zu erzielen, ohne dass ein Urteil erfolgt. Kamp verweist auf Urteile in Frankreich und Italien, in denen HP und Acer verurteilt wurden, Notebook-Käufern den Preis für Windows und andere nicht gewünschte Software zurückzuzahlen.

Auf Urteile in anderen Ländern verweisen, naja jeder hat seine eigenen Gesetze und das ist auch gut so. Meinetwegen können manche Dinge im Ausland anderes sein, ja und? Man hat schließlich immer noch die Möglichkeit ohne Probleme innerhalb der EU das Land zu wechseln…

Gegenüber heise open verwies Kamp auf einen speziellen Aspekt der Angelegenheit: Als Hauptentwickler von FreeBSD sei er auch ein mit Microsoft konkurriender Betriebssystemanbieter. Sollte das Gericht seiner Klage auf Vertragsbruch nicht stattgeben, stünde ihm auch noch das “gesamte Spektrum an Wettbewerbsregelungen der EU” zur Verfügung, um seine Ansprüche durchzusetzen.

Wunderbar, da kommt die EU-Kommision wieder ins Spiel. Ein ganz sympatischer Verein und da es mal wieder um Microsoft geht wird sich sicherlich wieder eine astronomische Strafe finden lassen. Hauptentwickler von FreeBSD, naja da haben wir wengistens den Grund warum so ein Theater drum gemacht wird. Wie gesagt, wer kauft ist selber Schuld und die Möglichkeit umzusteigen ist ja ohne Probleme möglich…

Quelle: Heise.de

Ubuntu 9.04 Netbook Remix

Heute habe ich mich mal wieder an Linux gewagt. Da auf vielen Netbooks bereits Linux als Alternative zu Windows XP installiert wird, liegt es nahe dieses zu Testen. Die Installation war in ca. 20 Minuten durch und Ubuntu war dann bereits einsatzbereit. Soweit bin ich sehr zufrieden und die an das Netbook angepasste Oberfläche sieht schick aus und man hat deutlich mehr Platz, als mit der normalen Desktop Umgebung.

Was leider nicht so ganz funktioniert die WLAN-Taste, was dazu führt dass WLAN sich nicht deaktivieren lässt und somit immer Strom verbraucht. Habe aber gelesen, dass es hier angeblich Lösungsansätze gibt. Darüber hinaus wären verschiedene Energieschemas wünschenswert, denn im Akkubetrieb kann ich nicht auf die maximal mögliche Helligkeit stellen, was dieses Netbook schließlich auszeichnet…

Never touch a running system

Ein ruhiger Donnerstag Abend und man stellt fest, dass Windows Vista einfach viel zu langsam ist und man unnötig viele Ressourcen verschwendet. Was macht man in dieser Situation? Man versucht das System zu sichern und ein sauberes Windows XP aufzusetzen. Nach einigen Minuten sind die ersten Änderungen fertiggestellt und man denkt sich, eigentlich läuft das System und eine Neuinstallation ist mit viel Aufwand verbunden. Reboot und auf einmal geht gar nichts mehr…

Was ist passiert? Das Backup Tool hat scheinbar den Bootrecord oder etwas anderes überschrieben, was für die Ausführung notwendig ist. Das Vista System lässt sich nun nicht mehr starten und der Umstieg auf Windows XP muss nun gemacht werden. Vielleicht ist dies ganz sinnvoll, nur jetzt muss man irgendwie an die Daten des Raid 0 Systems kommen, denn da liegen satte 200 GB an “wichtigen” Daten. Zwar existieren mehrere Backup’s, aber leider sind diese nicht mehr auf nen neuesten Stand.

Momentan läuft das Windows Update und zieht sich alles mögliche an Patches für das betagte XP. Da man aber mit Maxdome auf das Media Center von Windows Vista nicht verzichten “kann”, werde ich mir eine virtuelle Maschine einrichten und bei bedarf diese starten. Im großen und ganzen eine gute Lösung, wenn man bedenkt das die neue Festplatte 1,5 TB fasst und mit satten 130 MB/s Datendurchsatz dem System einen ordentlichen Schub verpasst. Schon jetzt merkt man die bessere Performance im Vergleich zum Raid 0 mit den beiden 160 GB Platten.

Die Frage ist nun, was macht man mit den beiden 160 GB Festplatten? Ein Raid 1 für besonders sensible Daten wäre vielleicht eine Überlegung wert?! Dennoch ist das Vertrauen in mechanische Laufwerke äußerst gering, da eine defekte Festplatte mir vor zwei Jahren die wichtigsten Daten genommen hat. Eine Wiederherstellung beim Hersteller hätte 2500 € gekostet und das war mir dann doch zu viel.

Auf der ganz alten Platte mit 40 GB werde ich in den nächsten Tagen OpenSUSE installieren und damit ein lauffähiges Testsystem einrichten, um mich in der Freizeit mit OpenSource und Linux zu beschäftigen. Aber jetzt muss erst einmal das gesamte XP System laufen und auf den neuesten Stand sein, allein die Installation der ganzen Programme wird ca. 70 GB benötigen und damit einen ganzen Tag.

Der Vorteil ist die bessere Performance und das man mal Zeit zum Bloggen oder Lesen hat. Hat noch jemand Lust auf das gute alte Windows XP umzusteigen? Dann am besten sofort loslegen…

Umstellung auf OpenSUSE11

Die Umstellung auf OpenSUSE 11 ist nun endlich vollzogen und ich bin mit fast allen Sachen mehr als zufrieden. Die Installation war kinderleicht und war in sage und schreibe 15 Minuten komplett vollzogen. Sämtliche Hardware wurde ohne weiteres erkannt und eingerichtet. Nach und nach habe ich mir zu meinen üblichen Windows Programmen die Linux-Kandidaten installiert und ich muss sagen, ich vermisse Windows kein bisschen. Kann nun nahezu genauso effektiv mit Linux arbeiten wie unter Windows. Ich würde fast sagen, wer umsteigen will der kann dies nun problemlos tun, selbst ohne tiefere Linux-Kenntnisse sollte das kein Problem mehr sein.

Für meine Creative Live Cam Notebook Pro fand ich leider keinen passenden Treiber, aber laut einer großen Community wird das im nächsten Kernel besser und dann sollte die auch funktionieren. Gespannt bin ich auch, ob die integrierte Webcam meines baldigen Notebooks dann funktioniert.

Was mir darüber hinaus noch aufgefallen ist, das gesamte System läuft schneller, stabiler als es Windows jemals tat. Insgesamt eine sehr runde Sache, in die ich mich nun noch tiefer einarbeiten werde.

Das Backup

Es ist mal wieder soweit, ich versuche mein System wieder zum Laufen zu bringen. Die Systemdateien kopieren funktioniert wie bereits vermutet nicht.

Zumindest funktioniert die Boot-CD, was aber noch nichts heißen muss. Sollte es diesmal wieder nicht klappen, dann kommt Windows Vista auf das Raid0, Windows XP Professional auf die schnelle Platte und openSUSE auf die alte. Nur schade das die Einrichtung mehrere Stunden in kauf nimmt…

Linux läuft und ich bin am verzweifeln

Tja da bekommt man nen alten Rechner geschenkt und mir fällt nichts besseres ein, als daraus nen kleinen File & Webserver zu bauen. Soweit so gut, die Installation verlief ohne Problem, der File & Webserver läuft! Ich bekomme aber absolut keine Schreibrechte über Samba. Wenn mir jemand bei der smb.conf weiterhelfen kann, wäre ich sehr sehr dankbar!!!

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