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	<title>Read • Compare • Decide! &#187; Stadtrat</title>
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	<description>Der Blog von Christian Ackermann</description>
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		<title>Strom und Streit im &#220;berfluss</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 22:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ackermann Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Zum Nachdenken]]></category>
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		<description><![CDATA[D&#246;llnitzer sauer &#252;ber genehmigte Photovoltaik-Anlage im Industriegebiet – Klage denkbar „Hintergangen“ und „alleingelassen“: Solche Worte fallen derzeit, wenn die D&#246;llnitzer &#252;ber die Stadt Pressath sprechen. Grund f&#252;r die dicke Luft ist eine Photovoltaik-Anlage im Industriegebiet „Am Heidweg“. Stadtrat und Landratsamt haben das Projekt abgesegnet. Die Anlieger denken daran beim Bayerischen Verwaltungsgericht Klage gegen die Genehmigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>D&#246;llnitzer sauer &#252;ber genehmigte Photovoltaik-Anlage im Industriegebiet – Klage denkbar</strong></p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_1636" class="wp-caption aligncenter" style="width: 640px"><a href="http://christianackermann.digital-net.info/wp-content/uploads/2010/06/Biogasanlage.jpg"><img class="size-medium wp-image-1636  " title="Standort der neuen Photovoltaikanlage" src="http://christianackermann.digital-net.info/wp-content/uploads/2010/06/Biogasanlage.jpg" alt="" width="630" /></a><p class="wp-caption-text">Standort der neuen Photovoltaikanlage</p></div>
<p>„Hintergangen“ und „alleingelassen“: Solche Worte fallen derzeit, wenn die D&#246;llnitzer &#252;ber die Stadt Pressath sprechen. Grund f&#252;r die dicke Luft ist eine Photovoltaik-Anlage im Industriegebiet „Am Heidweg“. Stadtrat und Landratsamt haben das Projekt abgesegnet. Die Anlieger denken daran beim Bayerischen Verwaltungsgericht Klage gegen die Genehmigung einzureichen.<span style="color: #ff0000;"><strong>(Einspr&#252;che haben heutzutage leider keinerlei Wirkung)<br />
</strong></span></p>
<p>Die D&#246;llnitzer betonen, dass sie grunds&#228;tzlich nichts gegen regenerative Energie haben. Das Projekt vor ihren Haust&#252;ren sei jedoch mehr als &#252;bertrieben. Freie Gewerbefl&#228;chen, auf denen Arbeitspl&#228;tze entstehen k&#246;nnten, w&#252;rden auf mehrere Jahrzehnte hinaus blockiert.<span style="color: #ff0000;"><strong>(eine Halle bietet Fl&#228;che f&#252;r Photovoltaik oder Solar und dar&#252;ber hinaus noch die M&#246;glichkeit einer sinnvollen Nutzung durch Firmen, welche Arbeitspl&#228;tze schaffen)</strong></span> Bereits bei der B&#252;rgerversammlung im Mai hatte der D&#246;llnitzer Bernhard Neumann seinem &#196;rger Luft gemacht, weil er Nachteile f&#252;r die Nahw&#228;rmegesellschaft bef&#252;rchtet. Diese versorgt die Anwesen mit W&#228;rme, die in einem Biokraftwerk entsteht. Nun rechnen die Mitglieder damit, dass bei Stromspitzen der  neuen Photovoltaik-Anlage das Biomassekraftwerk, das Landwirt Alfons H&#246;sl betreibt, abgeschaltet werden muss.<span style="color: #ff0000;"><strong>(diese Anlage war zuerst hier und nutzt selbstverst&#228;ndlich besser die gewonnene Energie. Es wurden weit &#252;ber 30 000 Liter Heiz&#246;l bis jetzt eingespart.)<br />
</strong></span></p>
<p>Die Gesellschafter berufen sich dabei auf die Eon. Das Unternehmen bezeichne dieses Vorgehen als g&#228;ngige Praxis, um eine Strom&#252;berversorgung zu verhindern. Aufgrund dieser Tatsache k&#246;nne die W&#228;rmeversorgung nicht mehr gew&#228;hrleistet werden. Dar&#252;ber hinaus verursache bereits ein einmaliges Abschalten unter Umst&#228;nden mehrere tausend Euro Schaden an der Anlage.<span style="color: #ff0000;"><strong>(aktueller Vorfall hat dies best&#228;tigt)<br />
</strong></span></p>
<p>Die damals in der B&#252;rgerversammlung vorgebrachten Argumente der D&#246;llnitzer fanden bei B&#252;rgermeister Konrad Merkl und den Stadtr&#228;ten kein Geh&#246;r.„Wir wurden bei der Gr&#252;ndung der Nahw&#228;rmegesellschaft von B&#252;rgermeister Merkl als Energiedorf gelobt, nun werden unsere Investitionen regelrecht kaputt gemacht“, so Neumann<span style="color: #ff0000;"><strong>(die Aussage spiegelt die Meinung des Dorfes wieder)</strong></span>. „Das Dorf f&#252;hlt sich verraten und verkauft. Und das nur, weil die Stadt sich ein paar Euro an Pachteinnahmen erhofft“, beschreibt er die Stimmung unter den Einwohnern.</p>
<p>Bereits vor der B&#252;rgerversammlung habe das Rathaus versucht, durch ein Rundschreiben die D&#246;llnitzer zu beruhigen und von der B&#252;rgerversammlung fernzuhalten, vermuten die Betroffenen. Sie h&#228;tten sich vorab ein Gespr&#228;ch mit der Stadtverwaltung und dem Investor<br />
erhofft, welches aber nie stattgefunden habe. „Wenn die Gemeindeverwaltung ein bisschen Interesse an der Ortschaft D&#246;llnitz hat, sollte sie bald eine Zusammenkunft aller Betroffenen und des Investors einberufen“, lautet die Forderung.<span style="color: #ff0000;"><strong>(in s&#228;mtlichen Gemeinden werden solche Gespr&#228;che durchgef&#252;hrt, jedoch bei uns nicht! Wird vermutlich erkl&#228;ren warum bei den anderen Gemeinden solche Anlagen immer verhindert werden konnten)<br />
</strong></span></p>
<p>Besonders sauer st&#246;&#223;t den D&#246;llnitzern die Aussage von B&#252;rgermeister Konrad Merkl auf, dass sie froh sein sollten, dass kein Atomkraftwerk gebaut werde. Die bisher genehmigten Anlagen im Industriegebiet sind fl&#228;chenm&#228;&#223;ig ann&#228;hernd so gro&#223; wie die Ortschaft selbst. Die D&#246;llnitzer betonen jedoch, dass sie gegen die Photovoltaik-Anlage der Genossenschaft „Neue Energien West“ die ebenfalls im Industriegebiet<strong><span style="color: #ff0000;">(ebenfalls ein Streitpunkt)</span> </strong><strong> </strong>entstanden ist, keine <span style="color: #ff0000;"><strong>(au&#223;erordentlichen) </strong><strong> </strong></span>Einw&#228;nde haben. Lediglich die neue, 4,5 Hektar gro&#223;e Anlage, die das Unternehmen Mpv-Projekt aus dem oberfr&#228;nkischen Ebermannstadt plant, st&#246;rt die D&#246;llnitzer gewaltig. Au&#223;erdem gebe es bereits Ger&#252;chte &#252;ber eine dritte Anlage.</p>
<p>„Wir werden von den Photovoltaik-Anlagen umzingelt. Das schm&#228;lert auch den Wert unserer Grundst&#252;cke“, sagen die D&#246;llnitzer. Kein Mensch wolle ein solches „Kollektoren-Ghetto“ anschauen. „Wenn die Anlage im Blickfeld einer Pressather Wohnsiedlung geplant w&#228;re, h&#228;tte es sicher keine Zustimmung im Stadtrat gegeben“, vermuten sie. Letztendlich werde der Investor weder Arbeitspl&#228;tze<strong><span style="color: #ff0000;">(selbst die Firma, welche f&#252;r Neue Energien West eG baut, setzt auf polnische Fachkr&#228;fte. 9 von 10 Autos trugen ausl&#228;ndische Kennzeichen. Soviel zum Thema "Aus der Region f&#252;r die Region"...)</span></strong> schaffen, noch Gewerbesteuer und Anschlusskosten f&#252;r ein erschlossenes Gewerbegebiet abf&#252;hren. Der Gewinn der Anlage entstehe auf den R&#252;cken der D&#246;llnitzer, der Verwaltungsgemeinschaft und des Landschaftsbildes.</p>
<p>Links:</p>
<ul>
<li><a title="Pressath" href="http://www.pressath.de/" target="_blank">Stadt Pressath</a></li>
<li><a title="Neue Energien West eG" href="http://www.neue-energien-west.de/" target="_blank">Neue Energien West eG</a></li>
<li><a title="E.ON Bayern" href="http://www.eon-energie.com/pages/eea_de/E.ON_Energie/Kampagnen/Zukunftsprojekte/Antworten_auf_die_Fragen/Biogas_-_die_Energie_vom_Land/index.htm" target="_blank">E.ON Bayern</a></li>
</ul>
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